Edel & Starck

... achja, in der vielen Post, die ja wegen der Klingel (hier in Bayern heisst das übrigens "Glocke") verzögert ihren Weg fand, waren ein paar ganz tolle DVD's: F. besitzt jetzt Edel & Starck, zumindest die ersten beiden Staffeln (die anderen beiden gibt's (noch?) nicht) auf DVD.

Hier gleich ein toller Liedtext aus dieser großartigen Serie, die zeigt, dass es auch in Deutschland Fernsehformate gibt, die so ein Urteil verdienen: "Ganz Großes Kino!" Danke!

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Episode: "Ein ganz normaler Stier"

Interpret: Jamie Cullum
Titel: Too close for comfort
Album: Pointless Nostalgic


Be wise, be fair, be sure, be there, behave, beware

Be wise, be smart, behave my heart
Don´t upset your cart, when she´s so close
Be soft, be sweet, but be descreet
Don´t go off your feet
She´s too close for comfort

Too close, too close for comfort, no, not again
Too close, too close to know just when to say "when"

Be formal, be fair, be sure, beware
On your guard, take care
When there´s such temptation

One thing leads to another
Too late to run for cover
Much too, too close for comfort

Be wise, be fair, be sure, be there

Put on your old thinking cap boy
´Cause if you don´t look out you
Can find that you are much too
You´re too close for comfort

You´re heading for a messed hat boy
The first thing that you know she
Will have you up that old tree
She´s too close for comfort
(too close, to-oo close, too close...)

Be formal, be fair, be absolutely sure, beware
On your guard, take care
When there´s such temptation

One thing leads to another
Too late to run for cover
Much too, too close for comfort now

One thing leads to another
Too late to run for cover
Much too, too close for comfort now

One thing...One thing leads to another
Much too too close for comfort now

Be wise, be fair, be sure,
be there, behave, beware
She´s too close, too close for comfort now
...bei Morkel isses wohl ne Magen-Darm-Sache. Wünschen wir ihr gute Besserung!

Ansonsten heute erreicht:

- Klingel wieder heile
- unglaublich produktiver Ausflug zu mehreren Bibliotheken (und alle Bücher waren schon da, obwohl sie erst morgen kommen sollten, Wahnsinn!)
- perfektes Timing inkl. fast schon intuitiver U-Bahn-Nutzung
- nur der Parkplatz könnte besser sein ;-)
- morgen bei Uli IKEA-Ware aufbauen und Morkel gut zureden.

Gute Nacht!

"Das fängt ja gut an..."

... das 2008!

in einer Woche hat F. Zwischendrin-Deadline, dann muss nämlich der Entwurf für die DA stehen und viel schlimmer noch, er wird vom Betreuer angeguckt! *zitter*

Ansonsten: gestern Wohnungsputz ("muss ja auch mal sein"), jetzt warte ich gerade auf den Vermieter, denn unsere Klingel ist kaputt. Da bestellt man sich schonmal ganz viele Bücher bei amazon, und dann muss ich trotzdem zur Post dackeln, obwohl Briefträger und Empfänger zur gleichen Zeit am gleichen Ort waren - nur dass die Autorin es natürlich nicht gehört hat, das Klingeln, aus o.g. Grund.

Morkel hatte ein toughes WE (ob was im Essen war?), aber sie nimmt es mit der gewohnten Heiterkeit und verzaubert - wie immer - alle Passanten, z.B. die, die wir gestern im Schokoladencafé hier um die Ecke getroffen haben.

Fotos sind in Arbeit, alles nicht so einfach.

Werden Historiker der Zukunft glauben, wir hätten nur noch zu Weihnachten Briefe geschrieben?

Schliesslich nimmt der Emailverkehr täglich zu. Nicht nur Spam, sondern auch "richtige" Briefe an "richtige" Freunde oder Familie werden online verschickt... wie werden zukünftige Historiker also unser Kommunikationsverhalten erforschen, wo so viel davon virtuell geschieht und man ja doch nicht jede Email ausdruckt?

Denkt nur, von den alten Römern haben wir Tonscherben und Wandgemälde gefunden, und konnten so auf alles mögliche Rückschlüsse ziehen. Aber mit Zunehmen der Technisierung und vor allem mit der Verbreitung von IT ins tägliche Leben auch von Otto N. (Normalverbraucher) - hinterlassen wir überhaupt solche Spuren? Oder, um es etwas dramatischer auszudrücken, Was Bleibt Von Uns?

Die einzige Sorge, die eine Tontafel sich machen musste, war, ob sie zerbricht. Eine Email oder ein Telefonat ist bestenfalls irgendwo (und wo ist dieser geheimnisvolle Ort eigentlich?) als Datenspur zu finden, aber ihre Worte, ihr Inhalt ... ?!

Und wenn sie tatsächlich ein paar verschollene Emails "ausbuddeln"/"einfangen", können sie sie dann überhaupt noch lesen? Wenn man bedenkt, wie schnell sich die Kommunikations- und Speichermedien in den letzten 100 Jahren entwickelt haben. Ich meine, wer hat schon noch Tonbandgerät/Plattenspieler/Kassettenrekorder..? Wer weiss, womit "die" ihre Emails lesen, wenn sie überhaupt noch welche haben...

Morkelfotos

Neue Fotos von unser aller Lieblingsmorkel online.

Der Panther


Der Panther

Im Jardin des Plantes, Paris

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.


Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris


- Na Morkel, da haste ja nochmal Glück gehabt! ;-)