Mallorca Calling

Freunde,

ich glaube in diesen Zeiten der sich nähernden Veränderung (Bewerbungen schreiben, you know) ist es hin und wieder gut, wenn man zu seinen Wurzeln zurückkehrt. *wie poetisch* Und deshalb fahre ich mich Mama am Samstag erstmal eine Woche nach Mallorca. Mal nach dem Rechten sehen. Freue mich schon ganz dolle, hurra!

'sta luego y hasta la proxima!


PS: "Arriba, abajo, al centro, al dentro - Salud!"... oder so.

Back to the Werni

Anlass des Ausflugs: Rückgabe der Bibliotheksbücher nach Abschluss der Diplomarbeit.

Nebeneffekt: Besuch einer Vorlesung der "Generationenhochschule".

Eindrücke:
Kaum aus dem Auto gestiegen, lässt WER inmitten von überpünktlichen Seniorenscharen die Kiste mit den Büchern fallen?! Genau. Dafür hat sich die Bibliothekarin aber umso netter verabschiedet, als ich durchblicken liess, dass es so schnell wohl keinen weiteren Besuch geben würde. In der Villa ist zurzeit eine Fotoausstellung, ein Mix aus Sportfotografien und Akt - "für jeden was dabei"! ;-) Außerdem knarzt das Parkett vor'm Auslandsamt bei den Imma-Maschinen wie eh und je. Wie beruhigend, dass manche Dinge sich so schnell nicht ändern. Die (zehnte!) Vorlesung der Generationenhochschule (Thema: "Was wollte Kant?") war übrigens professionell organisiert. Ich glaube, das Audimax war noch nie so voll, und die Zuhörer selten so pünktlich...

Fazit: Werni... war schon schön.

Diplomarbeit hurra!

Am Montag, 31.3.08 gegen 13:30 hat die Autorin ihre Diplomarbeit eigenhändig beim Prüfungsamt abgegeben. What a feeling! Diese Freiheit, Ungebundenheit --- Arbeitslosigkeit...! Aber alles wird gut, jetzt ist Jobsuche angesagt.

Bis demnächst, liebe Leser.

Schlaflos in O.

Die letzten Stunden der Diplomarbeit nähern sich unausweichlich, Abgabe ist am Montag *gah*. So langsam setzt dann auch der erhöhte Adrenalinspiegel ein, den ich die ganzen letzten Monate recht erfolgreich in Schach gehalten habe (ein Hoch auf Euphemismen!). Die Highlights eines Diplomandentages in willkürlicher Reihenfolge:

- zwischendurch einen Kirschjoghurt essen
- wenn der Rechner das Dokument abspeichert, ohne es zu zerschießen
- um 17:00 Serie gucken
- Mittagschlaf (aber nur an ausgewählten Tagen, man kann ja nicht alles haben)
- location Wechsel von einem Zimmer ins andere
- und: das neue Word 2007! Bin ja sonst auch Anhänger der Fraktion, die auf Windows schimpft, aber das neue Word ist wirklich toll.

Aber bald ist es vorbei, dann wird alles gut, dann fängt das Richtige Leben an!

PS: liebe Leser, ihr könnt helfen! Ein weiteres dringend benötigtes Highlight wären Kommentare oder Grüße hier auf werniandbeyond... *hint*

Schlaflos in Dortmund

Wenn man vom Dortmunder Hauptbahnhof Richtung "City" geht, kommt man sich eigentlich vor wie in Hannover. Nur dass man auf eine halb-unterirdische Einkaufspassage verzichten muss, dafür ist der Döner hier umso leckerer...

Aber halt! Wie kam es überhaupt dazu?!

Die Autorin ist gestern und heute auf "Geschäftsreise" in Dortmund, denn hier fand gestern der 1. PM-Tag Rhein-Ruhr statt (ausgerichtet von der Regionalgruppe Rhein-Ruhr der GPM) und ich war dabei, live und in Farbe.

Startschuss war ca. 4:00 in München, denn kurz nach 5 ging der ICE (Eines der unzähligen Reisehighlights: bin bisher noch nie am Startpunkt eines ICE - hier: München - eingestiegen und bis zum Ende - hier: Dortmund - mitgefahren). Und dann quer durch Deutschland, naja, zumindest in der südwestlichen Ecke (ist doch ein ganz schön großes Land, Deutschland), über Stuttgart und Köln nach, ich sags nochmal, Dortmund.

Dann also die Vorträge. Am inspirierendsten und wirklich mitreissend UND interessant war Herr F von RUHR.2010, Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2010 aus regionalem Anlass, quasi. Ansonsten hier ein paar prompt erfüllte Präsentations-Klischees:
- Einleitungssatz "Schon die alten Römer..."
- die Zuhörer solange mit Fachjargon zuschwallen, bis keiner mehr zuckt
- fachlich kompetent und überzeugend sprechen, den Gesamteindruck der Präsentation aber durch Unsicherheitsgesten, leise Stimme, kein Blickkontakt schwächen
- die "Laberbacke" (mit Original-Fönfrisur) nach dem Motto "ein Prädikat im Satz reicht nicht aus, um meine Eloquenz darzustellen, ich brauche mind. 3!", so dass der Zuhörer am Ende eines Satzes gar nicht mehr weiss, was die Aussage nun eigentlich ist - aber Inhalte sieht dieser Rednertyp wahrscheinlich eh nur als störende Elemente seiner Präsentation
- noch vor der Agenda die Totschlag-Folie "Zur Person", und dann noch ausführlich vorlesen.

Fazit: am besten, man bringt ein paar aussagekräftige Bilder mit (dafür ist Powerpoint nämlich echt gut, d'oh!) und spricht sonst frei (natürlich hilft es, wenn man von seinen Zielen überzeugt ist). Dann können die Zuhörer auch viel besser dem Gedankengang folgen, der da vor ihren Augen und Ohren entwickelt wird. Präsentierer und Publikum sind gleichermaßen auf "Augenhöhe" und der, der vorn steht, nimmt sie mit auf eine Reise. Naja, wolln wer mal nich ins Wirtschafts-philosophische abgleiten, is auch gar keine Zeit für, in 2 min muss ich mein Zimmer (Hotel Königshof, mit gratis WLAN!) geräumt haben, und dann fährt auch der Zug.

tiriliiiii!