Jahresrückblick 2008

- Diplomarbeit erfolgreich abgeschlossen, somit: Diplomkauffrau (FH). Bin mir immer noch unsicher ob der korrekten Abkürzung. Ist Dipl-Kff. so OK?

- nach Durchstehen der schrecklichen Diplomarbeitszeit ruhig ein wenig Standesdünkel entwickelt: klar is DA schreiben doof, aber man wächst daran. Echt. Und das war doch schon mal viel wert.

- nach Wohnsitz in München (nie wieder Umzug! nie wieder! zumindest nicht, ohne einen Umzugsservice bezahlen zu können!) und Asyl in OC nun großartige eigene Wohnung in MD, MIT selbst gestrichenen Wänden (eine in "Pflaume", eine in "Karibiktürkis", zumindest nenne ich die Farben so). Die Farbrüttelmischmaschinen im Baumarkt sind übrigens wirklich ne ganz tolle Sache. Dass das so klappt mit dem Farbton, und man kann's gleich mitnehmen. Kundenorientierung, aber hallo!

- Ikea-Stammkundin, mittlerweile mit Family-Card, da gibts den Kaffee zur Zwischenmahlzeit nämlich gratis.

- angenehme Erweiterung des Freundeskreises aufgrund überdurchschnittlich netter Leute (wo getroffen? Hauptsächlich am Arbeitsplatz - das Leben ist echt klischeehafter als man denkt), inkl. Steigerung ausgehtechnischer Aktivitäten um gefühlte 500%, nämlich so ca. 1x/Monat. Schön!

- wieder öfter ins Kino. Kino fetzt einfach. Man muss noch viel öfter ins Kino gehen.

- großartiger Jobeinstieg in toller Firma mit super Team. Eigenes Geld verdienen kann gar nicht hoch genug bewertet werden.

- tolle neue Waschmaschine, gerade aktuell ergänzt durch mittelmäßiges Bügelbrett. Wäsche-machen hat so was Friedvolles. Und Bügeln mit Mädchenfilm ist doppelt gut genutzte Zeit.

- Stil kann einem keiner nehmen, und mit klappernden Absatzschuhen fühlt man sich einfach selbstbewusster. Is' so!

- Erkenntnis gewonnen: Die 1-EUR-Weingläser sind auch genau das wert, wenn überhaupt. (Zitat Oma: "Wer billig kauft, kauft zweimal"). Von 6 (Stand Oktober) sind noch 3 übrig (Stand Dezember). Wieder was gelernt.

- Gelernt: Badezimmerspiegel sollte man doch lieber an gedübelten Schrauben aufhängen. Um Mitternacht Scherben aufkehren ist nicht so toll.

- Noch ne Lektion (gut, nicht das erste Mal, dass sie um die Ecke kommt, aber immer wieder wichtig): Man kann sich im Leben nur auf sich selbst verlassen - und manchmal, völlig unerwartet, auf gute Freunde.

Schl'obers ODER Auf Streuselkuchen muss immer Sahne

Schl'obers sagt man, wenn man zur Verdauung am Mittag bereits einen Schluck "Jagdfreude" genießen durfte und dann an der heimatlichen Kaffeetafel gerade den Bailey's bzw. Grappa zum gleichen Zweck einschenkt. Wenn dann noch die Sahne zum weihnachtlichen Kirschstreusel aber man grade so ausreicht, und in die Diskussion ihr Herkunftsort, nämlich Weihenstephan, eingeworfen wird, und man dann etymologische Besonderheiten der deutschen Lebensmittelbezeichnungen vergleichen will, dann wird aus Schlagobers ganz schnell: "Schl'obers". Ein schönes Wort, eigentlich. Die Sahne aus Weihenstephan heisst übrigens weder Schlagsahne noch Schlagobers, sondern Schlagschaum. Aber wer will schon kleinlich sein.

Nachtrag zum Ausflug nach London und EDI (13. - 17.11.08)

Fazit: war sehr toll.

Teil 1 - mit Uli in London: Museum, Shopping, was nettes essen

Teil 2 - bei Mandy in Edinburgh: einfach zusammenrumhängen, neue Wohnung angucken, bekocht werden, ne schöne Zeit haben...

Fotos hier.

Auguste, Auguste

Aktuelle Bilder (danke an Frau B) vom spektakulären Entenessen am Sonntag 14.12.2008 (3. Advent) bei Frauke nur hier.

Kapitalismus als Steigerungsspiel

"Risko ertüchtigt uns" und ein paar weitere interessante Gedanken sind der Autorin in der Wirtschaftswoche über den Weg gelaufen. Hier nachzulesen: http://www.wiwo.de/politik/risiko-ertuechtigt-uns-379435/

oder

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/458418

YEPPIES

YEPPIES - Young Experimenting Perfection Seekers, confused and reluctant to commit to careers or love...

mehr lesen auf: http://www.guardian.co.uk/society/2005/jul/31/uknews.theobserver

oder auch: http://www.sirc.org/publik/yeppies.shtml

Hope

"Better hope deferred than none"

- Samuel Beckett